Im Frühjahr 1997 fand sich in Cajamarca eine Gruppe von SonderschullehrerInnen zusammen, die sich gemeinsam dazu entschlossen hatten, ein Projekt für Straßenkinder ins Leben zu rufen. Sie wollten sich damit einer vernachlässigten Gruppe innerhalb der Gesellschaft annehmen: Kinder und Jugendliche, die unter verwahrlosenden, zum Teil traumatisierenden Bedingungen heranwachsen und in ihrer Entwicklung hochgradig gefährdet sind.
Ziel sollte es sein, zumindest einigen der Kinder und Jugendlichen, die in Cajamarca auf der Straße arbeiten, betteln und leben, einen Ausgleich zu ihrem oft beschwerlichen Lebensalltag zu bieten. Es sollten Freiräume entstehen, die – möglichst von den Zwängen dieses Alltags freigehalten – in kreativer Weise zu einer kindgerechteren Entwicklung verhelfen: Tanzkurse, Theaterkurse und Malkurse, Musik und Sport, konzipiert als offenes Angebot. Voller Enthusiasmus wurde die Arbeit begonnen!